Ein Depot Eröffnen  

Wer Wertpapiere wie z.B. Aktien kaufen möchte, braucht ein Wertpapier-Depot-Konto bei einer Bank oder einem Broker. Die Anzahl der Depotanbieter ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Aufgrund der vielzahl der Anbieter und Angebote ist es daher nicht einfach, den Überblick zu behalten und sich für das Beste Depotangebot zu entscheiden.

In was wollen Sie Anlegen?

Wenn Sie bereits eine Vorstellung davon haben, was Sie von Ihrem Depot erwarten und in was Sie Investieren wollen, können Sie gleich unsere Onlinevergleiche nutzen:

  • Aktien, CFDs oder Fonds
    Wenn Sie Geld in Wertpapiere wie Aktien Anlegen wollen ist unser "Aktiendepot-Vergleich" eine gute Hilfestellung mit zahlreichen Brokern und Banken. Sie können mit unserem Vergleichsrechner innerhalb weniger Minuten ein geeignetes Depot finden.
  • Devisen (Forex), Rohstoffe, Indizes (Dax, S&P 500 ...) und CFDs (Commodities)
    Wenn Sie einen guten FX-Broker suchen um mit Devisen, Rohstoffen, Indizes usw... zu Traden finden Sie hier eine Auswahl an etablierten Forex Brokern im Vergleich.
  • Binäre Optionen
    Der Handel mit Binäroptionen wird seit den letzten Jahren von einer steigenden Anzahl an Privatkunden genutzt. Wenn Sie auf der Suche nach einem Anbieter für binäre Optionen sind, finden Sie hier einen Onlinevergleich.

 

 

Ein Aktiendepot Eröffnen

 

 

Wenn Sie sich noch nicht so sicher sind, was Sie vor der Depoteröffnung beachten sollten, um einen günstigen Anbieter zu finden, dann haben wir hier ein paar wissenswerte Infos für Sie:

  • Depot bei der Hausbank
    Angehende Trader (Anleger) neigen oft dazu ein Depot bei der Hausbank zu Eröffnen. Der Grund ist i.d.R. die in der Filiale angebotene Beratung und die Empfehlungen der Bankberater z.B. bei der Wahl der Wertpapiere.
    Es ist zwar gut, wenn man persönliche Hilfestellung in der Filiale bekommen kann, doch man darf nicht vergessen, dass es sich um das eigene Geld handelt und nicht um das des Beraters. Achten Sie darauf, dass die Beratung nicht unzureichend ist und prüfen Sie selbst nach. Es ist Vorteilhaft, dass Sie nur in Anlagen Investieren, die Sie auch selbst verstehen.
  • Onlinedepot bei der Direktbank
    Der große Vorteil mit einem Onlinedepot steckt in den günstigeren Gebühren und Konditionen. Auch die Ausführung Ihrer Order bzw. Wertpapierkäufe erfolgt meist schneller. Das Onlinedepot beim Onlinebroker oder bei der Direktbank ist häufig sogar kostenlos bzw. ohne Kontoführungsgebühren. Auch die Ordergebühren, welche beim Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren entstehen, sind i.d.R. viel günstiger als bei einer Hausbank.
    Immer mehr Trader führen ein solches Onlinedepot, weil es i.d.R
    • 24 Stunden am Tag verfügbar ist,
    • günstiger ist,
    • Realtimkurse bzw. aktuelle Börsenkurse liefert,
    • kürzere Orderzeiten bzw. schnellere Ausführung der Wertpapiere bietet,
    • mehr Anlagemöglichkeiten bietet,
    • bequem von Zuhause und überall wo es Internet gibt verwaltet werden kann,
    • telefonischen Service bietet,

    Der Nachteil bei dem Onlinedepot ist, dass man auf die persönliche Beratung in der Bankfiliale verzichten muss, aber dafür den telefonischen oder schriftlichen Service z.B. per Mail nutzen kann. Der Telefon- und Mail-Service ist zum Teil über 24 Stunden verfügbar.
    Für Aktientipps und Analysen können "Onlinecommunities für Trader" eine gute Informationsquelle darstellen.

  • Kontoführungsgebühren
    Bei den Hausbanken müssen meist monatliche Gebühren für die Führung des Depots bezahlt werden. Viele Onlinebroker und Direktbanken haben kostenlose Onlinedepots ohne monatliche Führungsgebühren. Hier ist jedoch zu beachten, dass einige Anbieter z.B. einen Mindestbetrag auf dem Depotkonto oder mindestens eine bestimmte Anzahl an Orders in einem bestimmten Zeitraum fordern. Sonst fallen Führungsgebühren an. Es gibt aber auch Anbieter, welche das Onlinedepot kostenlos anbieten, ohne Bedingungen.
  • Ordergebühren
    Die kosten in den Ordergebühren variieren teilweise stark. Die Gebühren können je nach Anbieter, Ordervolumen (höhe des Orderbetrages) und je nach Art wie geordert wird (z.B. online oder telefonisch) unter 4 Euro liegen, aber auch über 80 Euro betragen.
    Einen überblick über die Ordergebühren vieler depot-Anbieter erhalten Sie mit einem "Depot Vergleich".
  • Limitorder Gebühren
    Neben Gebühren für die Kontoführung und Ordergebühren können auch weitere Kosten für Leistungen, wie z.B. für das setzten von Limits entstehen. Bei den meisten Onlinebrokern und Direktbanken werden keine Gebühren für Limits verlangt, doch ein näherer blick auf die Gebühren des Gewählten Anbieters schafft Sicherheit.
  • Erfahrungsberichte und Bewertungen
    Ein Blick auf Bewertungen und Erfahrungsberichte kann weitere Informationen zu den Banken beinhalten. Das Bewertungsportal mit "Erfahrungen" von Depot Kunden bei DuO-Credit ist besonders aufschlussreich.

 

 

Was ist ein Depotkonto? Wofür dient das Depot?

 

 

Wer Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien Kaufen und Verkaufen möchte, braucht dazu ein Depot bei einer Bank die Brokerage Dienste leistet oder einem Broker. Auf diesem Depot können die gekauften Wertpapiere hinterlegt werden. Wer Wertpapieranleger sein möchte, kann dies im Normalfall nur in Verbindung mit einem Depot.

Wo kann man ein Depot Eröffnen?

Angeboten wird das Depot von vielen Finanzinstituten und Finanzdienstleistern. Im umgänglichen Sprachgebrauch werden diese Depotanbieter dann: Broker genannt. Die Filialbanken sind in der Regel etwas teurer als die Onlinebanken. Um für sich selbst herauszufinden welcher Depot Anbieter der günstigste ist, kann man einen Depotvergleich machen.

Wer bei seinen Börsengeschäften gerne selbst entscheiden will und die Beratung in der Filiale nicht braucht, der wird sicherlich die günstigen Konditionen bei einem kostenlosen Onlinebroker als Vorteilhaft erkennen.
Weitere Details zum Unterschied zwischen OnlineDepot beim Broker oder dem Depotkonto bei der Filialbank erfahren Sie hier:
Onlinebroker oder Bank

 

 

Depotvergleich nach Kosten

 

 

Bei einem Depot fallen Kosten an. Einige Broker und Banken verlangen Grundgebühren, andere wiederum nicht. Dazu kommen Gebühren für jeden Trade bzw. jede Order (Trade=Order bedeutet Kauf oder Verkauf von Aktien oder Wertpapieren). Wenn Sie einen Depotvergleich machen wollen, sollten folgende Kosten eine Besondere Beachtung bei dem Vergleich finden:

  • Depotgebühren
    Für das führen eines Depot verlangen einige Banken monatliche Gebühren. Die meisten Broker bieten das Onlinedepot jedoch kostenlos an.
  • Ordergebühren
    Für jede Order bzw. jeden Trade fallen Gebühren an. Diese fallen je nach Anbieter relativ unterschiedlich aus. Eine Order oder ein Trade ist jeder Kauf oder Verkauf von Wertpapieren wie z:B. Aktien.
  • Limit gebühren
    Ein wichtiges Werkzeug eines Anlegers ist die Funktion für das setzen eines Limit. Aufgrund der starken Volatilität (Volatilität= Kursschwankung) von einigen Wertpapieren wie Aktien kann es sein, dass beispielsweise die georderte Aktie nicht mehr zu dem gewünschten Kurs vorhanden ist. Im falle dessen, die Aktie im Kurs gestiegen ist wäre dies eventuell ein Nachteil für den Anleger. Die Aktie ist dann nämlich teurer. Ohne das setzen eines Limit würde die Bank oder der Broker ungeachtet des Preises bzw. Kurses der Aktie die Order durchführen. Wenn jedoch ein Limit gesetzt ist, kann man ein Preis-Grenze zu bestimmen. Wenn sich der Kurs zwischenzeitlich über oder unter dieser gesetzten Preisgrenze bewegt, dann wird der Order-Auftrag nicht ausgeführt. Mit dem Limit kann ein Anleger eventuellen Verlusten durch starke Kursschwankungen (Volatilität) vorbeugen.